Kraftwerksentsorgung

Trotz steigender Anteile an Erneuerbaren Energien liefern klassische Kohle-Kraftwerke bzw. Großfeuerungsanlagen noch immer einen beträchtlichen Teil der benötigten Energie in Deutschland bzw. ganz Europa. Obligatorisch fallen hier Abfälle in Form von Kraftwerksnebenprodukten an.

Ein flexibles wie wirtschaftliches Konzept zur Kraftwerkentsorgung von Reststoffen ist für Betreiber wie betroffene Kommunen unabdingbar. Die GFR mbH kümmert sich je nach Art und Dimension des Kraftwerks oder der Großfeuerungsanlage um die Entsorgung und wo möglich Verwertung von Aschen, Schlacken und sonstigen Kraftwerksnebenprodukten wie Sprühabsorptionsprodukte aus der Entschwefelung (SAV) oder Wirbelschichtfeuerungsaschen (WSF).
Die hoch spezialisierte Leistung der GFR ist nicht vergleichbar der eines Generalentsorgers, bei dem vorwiegend klassische Abfälle wie Kunststoffmüll, Batterien oder Restmüll im Vordergrund stehen. Vielmehr ist die GFR mbH fokussiert auf Kraftwerksentsorgung bestimmter Stoffströme wie Aschen und Stabilisate so wie es Interessenten auf unserer Seite Verbrennungsrückstände und Entschwefelungsprodukte einsehen können.
Wir betreuen heute Anlagen bei denen zwischen 1.000 und 100.000 Tonnen zu entsorgende Kraftwerksnebenprodukte anfallen.

Kraftwerksnebenprodukte als Rohstoffe

Die Kraftwerksentsorgung ist keine klassische Müllentsorgung. Anfallende Kraftwerksnebenprodukte werden aufbereitet und stehen in anderen Industriezweigen als Sekundärrohstoffe zur Verfügung. Im sogenannten Stoffstrommanagement werden geeignete Kraftwerksnebenprodukte einer hochwertigen, stofflichen Verwertung zugeführt.

Management Kraftwerksentsorgung

Kerngeschäft der GFR mbH ist die professionelle Evaluierung des Abfallmanagements von Kohlekraftwerken oder Großfeuerungsanlagen. Dabei wird wenn möglich die Versorgung mit der qualifizierten Verwertung / Beseitigung kombiniert.
Im Rahmen der Kraftwerksversorgung werden durch GFR Feuerungsanlagen mit Ammoniakwasser und verschiedenen Kalkprodukten beliefert.
Der Arbeit liegt eine anfängliche Beurteilung des Status Quo sowie der Menge und Art von Kraftwerksnebenprodukten und –abfällen zu Grunde. Nach ersten chemisch-technologischen Untersuchungen erarbeitet die GFR ein Konzept zur Aufbereitung und Verwertung aus.

Dazu gehört eine ebenso reibungslose wie flexible Entsorgungs- und Transportlogistik. Ziel ist ein umfassendes Abfallwirtschaftskonzept zur  Entsorgung und Verwertung verschiedener Kraftwerksnebenprodukte. Neben der Konzeption und Beratung zur maßgeschneiderten Kraftwerksentsorgung erhalten Kunden eine ausführliche Dokumentation der Entsorgungsabwicklung.

Reststoffe verwerten heißt Ressourcen und Umwelt schonen

Mit einem optimal konzeptionierten und lückenlos dokumentierten Weg der Kraftwerksentsorgung und professionellen Aufbereitung von Kraftwerksnebenprodukten tragen Betreiber aktiv dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen.
Durch die Aufbereitung von Abfällen im Rahmen der Kraftwerksentsorgung werden Rohstoffe generiert und Energie Rohstoffe und Energie eingespart. So reduziert sich der konventionelle Abbau von Rohstoffen durch Recycling auf ein Minimum.

Sie haben Fragen rund um die Kraftwerksentsorgung, zum Thema Kraftwerksnebenprodukte oder dem Recycling in der Kraftwirtschaft im Allgemeinen? Rufen Sie uns an: 0931-90080-0

Verbrennungsrückstände

Für folgende Stoffgruppen haben wir bereits erfolgreiche Lösungen entwickelt und umgesetzt:

  • Aschen
  • Stäube
  • Schlacken
  • Gipse
  • Reaktionsprodukte aus der Rauchgasreinigung

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