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GFR – höchste Standards in Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit – seit Jahren bestätigt und zertifiziert

GFR – höchste Standards in Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit – seit Jahren bestätigt und zertifiziert

Seit 1998 hat die GFR ihr integriertes Management-System mit den Bestandteilen Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement fest im Arbeitsalltag verankert.
Bereits 2001 umfassend nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert, wurde das gesamte System 2008 um die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb und 2016 um die Zertifizierung des Energie-managementsystems nach ISO 50001 erweitert.

Alle Zertifizierungen wurden seit der Erstzertifizierung erfolgreich erhalten und das Management-system immer den neuesten gesetzlichen und normenbedingten Rahmenbedingungen angepasst. „Die Anforderungen an ISO-zertifizierte Betriebe und Entsorgungsfachbetriebe wurden über die Jahre regelmäßig fortgeschrieben; es ändert sich sozusagen ständig etwas. Unsere nächste Auditierung hat z. B. nach den neuen (2015er) Versionen der Normen ISO 9001 und ISO 14001 zu erfolgen“, erklärt der Verantwortliche Dr. Hans-Martin Hoffmann. „So müssen natürlich auch wir unser System immer wieder verbessern und anpassen.“ Aber Qualität, Umwelt und Arbeitsschutz stehen bei der GFR eben an erster Stelle – was seit nunmehr 16 Jahren die Auditoren jedes Mal aufs Neue prüfen und bestätigen, wie auch 2017 wieder.

„Nachbar Wenzel“ – ein ganz besonderer Partner der GFR!

„Nachbar Wenzel“ – ein ganz besonderer Partner der GFR!

Seit diesem Sommer kooperiert die GFR mit der Einrichtung „Nachbar Wenzel“ in Heidingsfeld, einem Projekt des Erthal Sozialwerks in Würzburg.
Es dient der Stabilisierung und Weiterentwicklung von Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung erwerbsunfähig sind. Die GFR engagiert sich in diesem Projekt durch die Vergabe einfacher handwerklicher Tätigkeiten, die gewissenhaft und sorgfältig durch dessen Mitarbeiter ausgeführt werden.

www.erthal-sozialwerk.de

Verantwortung von Anfang an – Praktikum bei der GFR

Verantwortung von Anfang an – Praktikum bei der GFR

Kaffeekochen und kopieren – das machen Praktikanten bei der GFR nur für den Eigenbedarf. Stattdessen übernehmen sie vom ersten Tag an Verantwortung. „Ich wurde sofort am ersten Tag in die Neukundenakquise eingebunden. Keine endlosen theoretischen Vorträge, keine „Spezialaufgaben“ zum üben, sondern Training on the Job mit echten Kunden und begleitet durch erfahrene Kollegen“ erklärt Sandra Wachter, derzeit Praktikantin im Bereich Vertrieb und Marketing. „Aber nicht nur im Arbeitsalltag, auch bei kritischen Projekten wie z.B. der Prüfung und Beauftragung von Werbemaßnahmen bis hin zur Verhandlungen mit Dienstleistern wie Google und Co. schenkte man mir von vorneherein vollstes Vertrauen. Und die erfahrenen Kollegen bis hin zur Geschäftsführung stehen einem stets als Ansprechpartner zur Verfügung und mit Rat und Tat zur Seite. Hierarchiedenken oder Berührungsängste gibt es hier nicht“, so die Masterstudentin der Wirtschaftsinformatik.
Haben auch Sie Interesse an einem Praktikum oder einer Masterarbeit bei der GFR? Dann nichts wie auf unsere Karriereseite und initiativ bewerben – wir suchen stets gute Köpfe, auch wenn keine Stellen ausgeschrieben sind!

Anlage in Lüthorst – Erweiterung genehmigt

Anlage in Lüthorst – Erweiterung genehmigt

Nach einem umfangreichen abfallrechtlichen Verfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und unter Einbeziehung der Öffentlichkeit hat das zuständige Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig im August 2017 einen Planfeststellungsbeschluss erlassen, der eine Erweiterung der Einlagerungsfläche und den Weiterbetrieb unserer Entsorgungsanlage Lüthorst zulässt. Damit können nun auch weiterhin die Entsorgungssicherheit für Niedersachsen und die Arbeitsplätze in der sonst strukturschwachen Region gesichert werden. Die GFR betreibt seit 1989 am Standort Lüthorst in Süd-Niedersachsen eine abfallrechtlich planfestgestellte Deponie zur Entsorgung des Teils der Kraftwerksrückstände, der nicht höherwertigen Verwertungsmaßnahmen zugeführt werden kann. Um die für unsere Umwelt und unsere Kunden unabdingbare Entsorgungssicherheit auch weiterhin gewährleisten zu können, hatte die GFR bereits Ende 2014 eine Erweiterung ihres Standortes beantragt.

Mit ASL40 und ASL – immer noch sehr preisgünstig!

Mit ASL40 und ASL – immer noch sehr preisgünstig!

Wir trotzen den steigenden Stickstoff-Preisen und bieten unsere Ammoniumsulfatlösungen (ASL) auch weiterhin sehr preiswert an.
Nutzen Sie die Einlagerungszeit ab sofort bis Mitte Januar 2018 und profitieren Sie von unseren besonders günstigen Nähstoffpreisen.

ASL (7% N und 8% S) und ASL40 (8% N und 9% S) werden als ganze Tank- LKW-Ladungen á ca. 25 t geliefert. Die häufigsten Einsatzmöglichkeiten sind:

  • Direkt mit der Pflanzenspritze in den Bestand
  • Über die Gülle auf den Acker
  • Im Gemisch mit AHL oder weiteren Flüssigdüngern
  • Als Depotdünger mit reinem Ammonium-N mittels CULTAN

Mit einem Zug ASL40 werten Sie beispielsweise 500 m³ Gülle mit ca. 3-4 kg/m³ Stickstoff und 4-5 kg/m³ Schwefel auf. Der Frühbezug sichert Ihnen den günstigsten Preis und lässt Sie flexibel im Frühjahr durchstarten!

Unser Düngemittel-Team steht ihnen für die Erstellung eines konkreten Angebotes gerne zur Verfügung.

GFR – „der Neue“ ist da

GFR – „der Neue“ ist da

Nach über 30 Jahren im Dienste der GFR hat sich Geschäftsführer Ernst Blau zum 30.6.2017 in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Ihm nach an der Spitze unseres Unternehmens folgt Manuel Sakowski. Der Abfallspezialist freut sich nach beruflichen Stationen im In- und Ausland bei der VEOLIA und der BAUER Gruppe auf die neue Aufgabe: „Die GFR mit ihrem einzigartigen Portfolio in Landwirtschaft und Entsorgung hat mich einfach fasziniert. Der GFR gelingt es seit über 30 Jahren durch Forschung und Innovation immer wieder, die beste Lösung für Umwelt und Kunde zu finden. Und das in einem Unternehmen, das wie kaum ein anderes in unserer Branche für Kontinuität, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit steht“ schwärmt er von seinem neuen Arbeitgeber.

Zusammenarbeit mit Allspan

Zusammenarbeit mit Allspan

Durch die Zusammenarbeit zwischen der GFR mbH und der Allspan Holding b.v. in Sachen Tierwohl wurde ein neues Einstreumaterial entwickelt das beste Voraussetzungen für die Tiere im Stall schafft!

Unter anderem zeichnet sich das Einstreumaterial durch eine sehr hohe Feuchtigkeitsbindung aus.

Veröffentlichungen

Clever entsorgt

Clever entsorgt

Erschienen in der Mainpost, Jahrg. 73/Nr. 213, Autorin Pat Christ.

Es gibt kein Firmenschild, das weithin sichtbar prangen würde. Das Würzburger Unternehmen GfR, Mitglied im „Umweltpakt Bayern“, hat seinen Hauptsitz in der Schweinfurter Straße etwas versteckt hinter einer Bäckerei und schräg gegenüber eines Discounters. Bei GfR wird darüber nachgedacht, wie aus dem, was in der Industrie übrig bleibt, innovative Produkte für die Landwirtschaft, allem voran Dünger, hergestellt werden kann. Dabei liegt der Fokus seit zehn Jahren verstärkt auf dem Ökolandbau. Ausgesprochen heißt das Kürzel „Gesellschaft für die Aufbereitung und Verwertung von Reststoffen“. Gegründet wurde der Betrieb Mitte der 1980er Jahre von der Knauf Gips KG aus Iphofen (Lkr. Kitzingen) und der ehemaligen Würzburger Firma Noell. Knauf ist heute noch immer zu 50 Prozent als Gesellschafter an dem Unternehmen beteiligt. Mit der GP Papenburg Entsorgungs-GmbH aus Salzgitter gewann die GfR einen zweiten Gesellschafter. Die GfR bietet Düngemittel an, die Pflanzen mit Stickstoff und Schwefel versorgen. Zu den Spezialitäten zählt ein Schwefel-Calcium-Dünger, der sich vor allem zur Düngung von versauerten, schwefelarmen Böden eignet. Zwischen 60 000 und 70 000 Tonnen Düngemittel, darunter mehrere patentierte Produkte, werden von der GfR vertrieben. Die Kunden sitzen in ganz Europa. Der Umsatz liegt nach Firmenangaben bei mehreren Millionen Euro im Jahr.

Zu wenig Schwefel im Boden
Seit 30 Jahren befasst sich das 25-köpfige GfR-Team inzwischen mit der Frage, wie Reststoffe landwirtschaftlich verwertet werden können. Das Thema wurde Mitte der 1980er Jahre aus zwei Gründen aktuell: Großfeuerungsanlagen wie Kohlekraftwerke mussten von Gesetzes wegen eine Rauchgasentschwefelung einbauen, um den Schwefeldioxidgehalt in der Luft zu senken. Dadurch wurden Reaktionsabfälle erzeugt, die es zu entsorgen galt. Die neue „Großfeuerungsanlagenverordnung“ trug außerdem dazu bei, dass der Schwefelgehalt in Luft und Boden abnahm. „Plötzlich fehlte den Pflanzen Schwefel“, erklärt GfR-Prokurist Erwin Gerstner. Kurz ein Blick zurück in die Geschichte: Robert Hasenclever aus Aachen, seines Zeichens Sodafabrikant, erfand im Jahr 1879 ein Verfahren zur Rauchgasentschwefelung, um den Ausstoß schädlicher Abgase zu reduzieren. Heute gibt es mehr als hundert Verfahren, Schwefelverbindungen aus den Abgasen von Kraftwerken wie Müllverbrennungsanlagen zu entfernen. In Japan, den USA und in Deutschland wurden Varianten entwickelt, die als Endprodukt Gips oder Ammoniumsulfat liefern. Seit 1974 ist die Rauchgasentschwefelung in Deutschland für neue Steinkohlekraftwerke vorgeschrieben. 1983 trat zusätzlich die Großfeuerungsanlagenverordnung in Kraft. Die fordert von den rund 600 deutschen Großfeuerungsanlagen eine Nachrüstung mit Rauchgasentschwefelung oder, alternativ, die Stilllegung. Befanden sich früher im Durchschnitt noch rund 70 Kilogramm Schwefel in einem Hektar Boden, sind es heute, wegen der Rauchgasentschwefelung, nur noch rund zehn Kilo. Das ist zu wenig für Pflanzen, die für ihren Chlorophyllhaushalt, die Eiweißbildung sowie zur Bildung von Vitaminen und wachstumsfördernden Enzyme dringend auf Schwefel angewiesen sind. Ansonsten sind Mangelerscheinungen programmiert. Dies betrifft vor allem Raps. Hat der nicht genug Schwefel, können sich die Blätter rotviolett verfärben und löffelartig verformen, die Blüten sind weiß, die Schoten aufgedunsen. Getreide weist ein blassgrünes Aufhellen der jüngeren Blätter auf. Bei Rüben können die jüngeren Blätter vergilben.

Gipsapostel aus Hohenlohe
Kulturpflanzen wie Getreide, Kartoffeln, Mais oder Zuckerrüben müssen, bevor die Vegetation beginnt, deshalb in vielen Regionen mit Schwefel gedüngt werden. Weil Schwefel im Boden inzwischen Mangelware ist, hat sich der Absatz schwefelhaltiger Dünger in den vergangenen 20 Jahren verdreifacht. Über die Produkte, die GfR vertreibt, wird Calciumsulfat und damit Gips als Schwefeldünger auf die Felder ausgebracht. Konventionelle Landwirte bevorzugen GfR-Düngemittel, die auf REA-Gips basieren. Mit diesem Fachwort werden Gipse bezeichnet, die aus den Abgasen von Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA) gewonnen werden. Daneben entwickelte GfR Naturgipsdünger speziell für den Ökolandbau. Gips auf die Felder zu bringen, sagt Erwin Gerstner, sei zunächst ein ungewöhnlicher Gedanke. Dabei ist die Methode der Gipsdüngung schon lange bekannt. Der Hohenloher Pfarrer Johann Friedrich Mayer reformierte als „Gipsapostel“ bereits im 18. Jahrhundert die Landwirtschaft. 1768 berichtete er in seinem Büchlein „Lehre vomGyps als einem vorzueglich guten Dung zu allen Erd-Gewaechsen auf Aeckern und Wiesen, Hopfen- und Weinbergen“ von den Erfolgen der Gipsdüngung. Auch im Ökolandbau ist Naturgips zugelassen. Mehrere Strategien, wie man mineralische Schwefelverbindungen zuführen kann, stehen zur Auswahl. Schwefel in Form von Kaliumsulfat, Kieserit oder Bittersalz ist direkt pflanzenverfügbar. Kieserit und Bittersalz enthalten allerdings einen vergleichsweise hohen Magnesiumanteil, weshalb sie sich nicht überall gut eignen. Alternativ kann Naturgips als ebenfalls schnell pflanzenverfügbares Schwefeldüngemittel eingesetzt werden. Im Ökolandbau wird Naturgipsdünger vor allem für Leguminosen wie Erbsen, Ackerbohnen, Klee, Wicken oder Lupinen verwendet, denn diese Pflanzen haben einen hohen Bedarf an Schwefel. Leguminosen wiederum spielen im ökologischen Ackerbau eine große Rolle, was mit der Fruchtfolge zu tun hat. Um den Boden nicht auszulaugen, müssen Biobauern streng darauf achten, welche Nutzpflanzenarten sie in welchem zeitlichen Abstand anbauen. Bodendüngung mit Chemie ist ja tabu. Leguminosen vermehren den Humus im Boden und binden Stickstoff. Dabei können sie durch Naturgips unterstützt werden. 2010 und 2011 untersuchte die Justus-Liebig-Universität Gießen, inwieweit sich eine verbesserte Schwefelversorgung, unter anderem durch Naturgips, auf das Wachstum vonLeguminosen auswirkt. Die Ergebnisse waren positiv.

Naturgips für Ökobauern
GfR bietet derzeit zwei Naturgipse für den Ökolandbau an. Einer der Naturgipse wird als loses Feinkorn vertrieben. Da dies nicht immer so gut auszustreuen ist, entwickelte das Unternehmen ein granuliertes Produkt, das unter dem Namen „GranuGips“ vermarktet wird. „Mit dem Granu-Gips sind wir in Deutschland so ziemlich einzigartig“, so Gerstner. Beide Produkte sind für den ökologischen Landbau gemäß EU-Ökoverordnung zugelassen. „Außerdem sind sie FiBL-gelistet“, so Agrarexperte Oliver Lohrengel von der GfR. Hinter der Abkürzung FiBL steckt das Forschungsinstitut für biologischen Landbau im schweizerischen Frick. Es veröffentlicht jedes Jahr eine Betriebsmittelliste für Ökobauern. Darin sind beide Würzburger Produkte enthalten. Auch Demeter-Landwirte greifen auf den GranuGips der GfR zurück. Egal ob Öko-Landbau oder konventionelle Landwirtschaft: Übergreifendes Ziel der GfR ist es, Stoffkreisläufe zu schließen, indem Nebenprodukte aus industrieller Produktion aufbereitet und verwertet werden.

Feuerlöschpulver aufbereitet
Dabei wird laut Lohrengel streng darauf geachtet, dass die Produkte, die bei der Verwertung entstehen, hochwertig und absolut unbedenklich sind. Besteht keine Chance, einen Reststoff zu einem Qualitätsprodukt aufzubereiten, lässt das GfRTeam besser die Finger davon: „Es kommt durchaus vor, dass wir Material ablehnen.“ Gleichzeitig wird auch sehr ungewöhnliches Material verwendet. So konnte sich die GfR inzwischen mehrere Verfahren zur Aufbereitung vonungewöhnlichen Reststoffen patentieren lassen. Auch gelang es immer wieder, ganz neue Düngemittel in die Düngemittelverordnung aufnehmen zu lassen. Seit 2004 zum Beispiel ist ein Verfahren zur Aufbereitung von Feuerlöschpulvern patentiert. Immer dann, wenn ABC-Feuerlöscher entsorgt werden müssen, fällt dieses Pulver an, erläutert Gerstner. Es setzt sich aus Monoammoniumphosphat und Ammoniumsulfat zusammen. Mit diesen Komponenten eignet sich das Pulver dem Chemiker zufolge grundsätzlich als Düngemittel. Gerstner erfand ein Verfahren, um Feuerlöschpulver so aufzubereiten, dass es tatsächlich als Dünger verwendet werden kann.

10 gute Gründe für den Einsatz von Calciumsulfat

10 gute Gründe für den Einsatz von Calciumsulfat

1. Leicht pflanzenverfügbare Schwefelquelle
Die natürliche Schwefelversorgung ist auf den allermeisten Standorten nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken. Calciumsulfat enthält Sulfat, eine in der Natur weitverbreitete Bindungsform des Schwefels, die gut wasserlöslich und damit leicht pflanzenverfügbar ist.

2. Schwefel mit vielfältiger Funktion im pflanzlichen Stoffwechsel
Schwefel fördert durch vielfältige Funktionen im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel die Ertragsbildung und die Qualitätseigenschaften von Kulturpflanzen. Nicht nur bei stark schwefelbedürftigen Kulturen wie z. B. Raps werden durch eine aus-reichende Schwefelversorgung eine hohe Fruchtqualität und sehr gute Ernteerträge gewährleistet. Auch beispielsweise bei Getreide ist ein Zusammenhang zwischen guter Back- und Futterqualität und ausreichender Schwefelversorgung wissenschaftlich nachgewiesen.

3. Verbesserte Stickstoffausnutzung
Schwefel verbessert die Stickstoffausnutzung, da die Umwandlung von aufgenommenem Nitrat in Amide bzw. Aminosäuren in der Pflanze von schwefelhaltigen Enzymen gesteuert wird. Schwefelmangel kann zu drastischen ökonomischen Einbußen und ökologischen Belastungen führen, da bei Schwefelmangel ein Teil der gedüngten Stickstoffmenge nicht von den Pflanzen aufgenommen wird.

4. Keine Versauerung der Böden
Im Gegensatz zu vielen anderen Schwefeldüngern wirkt Calciumsulfat nicht bodenversauernd. Eine Ausgleichsdüngung mit Kalk ist daher nicht notwendig.

5. Vorteile gegenüber Elementarschwefel
Zahlreiche wissenschaftliche Studien führender Versuchs- und Forschungsanstalten zeigen, dass eine Bodendüngung mit Sulfatschwefel zur Deckung des Schwefelbedarfes pflanzenbaulich unbedingt erforderlich und auch ökonomisch höchst sinnvoll ist. Eine Blattdüngung mit zum Beispiel Elementarschwefel ist bestenfalls ergänzend zur Behebung von akuten Mangelzuständen anzuraten und nur mit extrem feinkörnigem Schwefel (Netzschwefel) sinnvoll. Sulfatschwefel ist sofort pflanzenverfügbar. Elementarschwefel muss erst in Sulfatschwefel umgewandelt werden, um der Pflanze voll zur Verfügung zu stehen.

6. Verbesserung der Bodenbeschaffenheit
Calciumsulfat liefert Calcium zum Ausflocken toniger Bestandteile im Boden. Dies führt zu einer signifikanten Verbesserung der gesamten Bodenstruktur und verbessert somit das Wurzelwachstum sowie die Luft- und Wasserversorgung.

7. Verhinderung der Bodenverkrustung und der Bodenverdichtung
Calciumsulfat kann die Bodenverkrustung auf Bodenoberflächen, die zum Beispiel durch Starkregenfälle auf instabilen Böden hervorgerufen wird, sowie die Bodenverdichtung bei vielen Bodenarten reduzieren. Dies ist unter anderem wichtig für ein stärkeres und schnelleres Samenwachstum.

8. Verbesserung der Wasseraufnahme
Calciumsulfat verbessert die Wasseraufnahmefähigkeit sowie das Wasserspeichervermögen der Böden. Dies führt zu einer tieferen Durchwurzelung und zur verbesserten Ausnutzung der Wasseraufnahme. Gerade in Trockenperioden ist dies extrem wichtig.

9. Bindung organischer Bestandteile an Ton
Calcium fördert die Bindung organischer Bestandteile an Tonböden. Die Stabilität der Bodenmatrix wird erhöht. Der Einsatz von Calciumsulfat empfiehlt sich daher besonders bei Düngung mit Gülle, Festmist, Kompost oder Gärresten.

10. Neutraler pH-Wert
Im Gegensatz zu Kalken, die den Böden ebenfalls Calcium zuführen, aber gleichzeitig den pH-Wert erhöhen, ist Calciumsulfat pH-neutral. Daher eignet sich Calciumsulfat als Calciumlieferant hervorragend bei Böden und Kulturen mit keinem oder nur geringem Kalkbedarf.