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Kleegrasversuch mit GranuGips® zeigt deutliche Steigerung im Ertrag

Kleegrasversuch mit GranuGips® zeigt deutliche Steigerung im Ertrag

Ein Versuch mit GranuGips® in diesem Jahr auf einem Biobetrieb in Tauberfranken zum ersten Schnitt zeigte deutlich, welchen Einfluss eine Schwefeldüngung in einem Kleegrasbestand haben kann.
Es wurden in einer Kleegrasfläche ca. 36 kg Schwefel mit 180 kg GranuGips® pro Hektar gedüngt. Anschließend wurde zum ersten Schnitt die Versuchsfläche (gedüngte Fläche und Kontrolle) boniert und beprobt. Das Ergebnis war eine im Durchschnitt um 5 cm gesteigerte Wuchshöhe bei der gedüngten Variante gegenüber der Kontrolle – 60 cm zu 55 cm. Der Ertrag der gedüngten Variante lag mit 360 g/m² ebenfalls deutlich über der Kontrolle. Rechnerisch ergibt sich ein Mehrertrag von 36 dt/ha (+17%).

Ein Versuch aus dem Vorjahr erbrachte zudem deutliche Steigerungen in den Stickstoffgehalten innerhalb der Pflanze und eine gesamt verbesserte Nährstoffausnutzung über alle Nährstoffe hinweg. Die Steigerung der N-Fixierleistung lag im Durchschnitt bei 14 %.

Gipseinsatz beim Mais? Der Landwirt des Jahres 2017 Georg Mayerhofer probiert es aus!

Gipseinsatz beim Mais? Der Landwirt des Jahres 2017 Georg Mayerhofer probiert es aus!

Bei der jährlichen Verleihung des CeresAward für besondere Leistungen in der Landwirtschaft konnte sich Georg Mayerhofer 2017 in der Kategorie „Ackerbauer“ als Sieger durchsetzen.
Als Landwirt mit Weitblick liegt ihm ein fruchtbarer Boden besonders am Herzen. So entwickelt Herr Mayerhofer stetig neue Konzepte für Erosionsschutz und Vielfalt.

In Kooperation mit der GFR mbH testet der Ackerbauer nun den Einsatz unseres Gipses als Bodenverbesserer und Schwefeldünger im Mais.
Unter dem unten angegeben Link, erklärt Georg Mayerhofer praxisnah die Vorteile von Gips im Ackerbau und gibt nützliche Tipps. Schauen Sie gerne rein!

https://mayerhofer-agrar.com/2019/06/04/gfr-gips/

GFR startet YouTube Channel

GFR startet YouTube Channel

Ab sofort gibt es auf unseren GFR Youtube Channel weitere, interessante Informationen und Videos rund um uns, unsere Produkte und deren Anwendung. So z.B. auch einen Beitrag der Frankenschau über unsere innovativen Produkte. Wenn Sie mehr über Düngemittel aus Feuerlöschpulver, Stalleinstreupulver mit Apfel-Citrus-Geruch oder Gipsdünger für den Ökolandbau erfahren wollen, finden Sie den vollständigen Beitrag hier:

https://www.youtube.com/watch?v=uHa4HwN6Vw4#t=21m04s

GFR mbH erweitert das Produktsortiment – Ökosoft

GFR mbH erweitert das Produktsortiment – Ökosoft

Ein positives Stallklima ist eine stetige Herausforderung und die Beschaffenheit der Liegefläche beeinflusst in hohem Maß die Gesundheit und Zufriedenheit der Tiere. Neben unseren bewährten Produkten der GFR-Stalleinstreuserie können wir unseren Landwirtschaftskunden nun ein neues, leicht alkalisches Stalleinstreupulver mit herausragender Mahlfeinheit anbieten.

Ökosoft besitzt einen pH-Wert von ca. 9,5 und fällt vor allem durch seine feuchtigkeitsbindenden Eigenschaften und seine Korngröße von 80 % < 0,05 mm auf. Neben der Anwendung als Stalleinstreupulver ist Ökosoft auch bestens als Trockenklauenbad geeignet.

Wir liefern die Ware bundesweit im Bigbag und mit kurzem Vorlauf aus.

Gern beraten wir Sie persönlich zu Anwendung und Ausbringung oder schicken Ihnen Informationsmaterial und Proben für Sie selbst oder Ihre Kunden zu.

 

Messefrühjahr 2019

Messefrühjahr 2019

Gleich zwei Premieren als Aussteller hatte die GFR im Februar 2019 zu feiern. So waren wir nicht nur das erste Mal in Augsburg auf der RegioAgrar vor Ort und  konnten neben bekannten Gesichtern auch einige Neue an unserem Stand begrüßen, sondern waren auch weniger Tage später in Alsfeld auf der Hessischen Landwirtschaftsmesse HeLa vertreten. Dort fanden nicht nur dank des guten Wetters und breiten Ausstellerspektrums an drei Tagen viele interessierte Besucher ihren Weg zu uns. Auch wir selbst konnten durch den Besuch der Messen einige Neuerungen und Innovationen im landwirtschaftlichen Bereich entdecken und waren positiv überrascht von der hohen Anzahl an Studenten, jungen Landwirten und Landwirtinnen an unserem Stand.

Nicht zuletzt bestärkt uns auch die hohe Resonanz im Nachgang der beiden Messen  darin, uns die neuen Termine im Februar/März 2020 direkt vorzumerken!

Die GFR sagt Plastikflaschen den Kampf an

Die GFR sagt Plastikflaschen den Kampf an

Die Kunststoffproduktion begann erst in den 1950er Jahren und doch haben wir in etwas mehr als sechs Jahrzehnten bereits über 8 Milliarden Tonnen davon produziert, wobei jedes Jahr bis zu 4,5 % der weltweiten Kunststoffproduktion ins Meer gelangt.

Die Reduzierung des Verbrauchs, die Erhöhung des Recyclings und die Wahl von Kunststoff-Alternativen sind Veränderungen, die wir alle vornehmen können. So haben auch wir entschieden Plastikflaschen aus unserem Würzburger Büro zugunsten von nachhaltigen, wiederbefüllbaren Lösungen zu verbannen.

Angestoßen wurde dieser Schritt von unserer langjährigen Mitarbeiterin Frau Erhard: Anfang 2019 wurde eine an das Leitungswasser angeschlossene Aufbereitungsanlage der Firma Waterlogic® eingerichtet und steht nun allen Mitarbeitern zur Verfügung. Damit ist nicht nur ein großer Schritt in Richtung der Plastikreduzierung innerhalb des Büros getan und gibt gleichzeitig einen Denkanstoß zum eigenen Umgang daheim, sondern fördert zudem auch noch die Gesundheit unserer Mitarbeiter.

Allroundtalent Düngegips begeistert auf der Gäa e.V. Wintertagung 2019

Allroundtalent Düngegips begeistert auf der Gäa e.V. Wintertagung 2019

„Düngegips (Calciumsulfat) ist ein wahres Multitalent“. Mit dieser Kernaussage befasste sich der Vortrag von Herrn Dr. Erwin Gerstner, dem Leiter unserer Abteilung Produkte für die Landwirtschaft, auf der diesjährigen Wintertagung der Gäa e. V. vom 31.01.2019 bis 01.02.2019 auf dem Rittergut Limbach bei Wilsdruff in Sachsen. Ob als Düngemittel für Schwefel und Calcium, ob zur physikalischen oder sogar zur chemischen Bodenverbesserung: Düngegips ist ein Universalgenie.
Interessierte Fragen und positive Wortmeldungen im Anschluss an den Vortrag zeigten das lebhafte Interesse des Publikums. Denn gerade im ökologischen Landbau ist ein sofort pflanzenverfügbarer Sulfatschwefeldünger wie Düngegips für die so wichtigen, aber sehr empfindlich auf Schwefelmangel reagierenden Leguminosen, von entscheidendem Vorteil für einen erfolgreichen Ackerbau.

Wir möchten uns hiermit sowohl bei den Veranstaltern für die sehr gute Organisation der Tagung als auch bei den zahlreichen Besuchern unseres kleinen Infostandes für die vielen interessierten Fragen herzlich bedanken. Wir freuen uns auf die nächste Gäa e.V. Wintertagung zum Ökologischen Landbau 2020!

Wollen Sie mehr über Gips als Düngemittel wissen? Lesen Sie hier https://gfr-mbh.com/infothek/#381

 

Bildquelle: TSI, The Sulphur Institute, Washington – and Bread Research Insitute of Australia

Messevorschau 2019

Messevorschau 2019

Ein spannendes Frühjahr 2019 steht für uns vor der Tür. So ist die GFR nicht nur neuestes Fördermitglied der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB), deren Ziel unter anderem die Aufklärung bezüglich umweltschonender Bodenbewirtschaftung, Förderung eines gruppenübergreifenden Erfahrungsaustausches und Initiierung von Versuchsprojekten ist, sondern sie ist auch auf mehreren Messen bundesweit vor Ort:

Auf der Vortragsveranstaltung Wintertagung Bioland NRW berät Sie am 05.02.19 in  Soest-Möhnesee neben der Vortragsreihe gerne unser Herr Lohrengel rund um das Thema ökologischer Landbau.
Daneben informieren wir Sie auf der regionalen Fachmesse RegioAgrar in Augsburg vom 19.02-21.02.19 drei Tage lang in Halle 4 an Stand 4219  zu allen Produkten für die konventionelle so wie auch für die ökologische Landwirtschaft.
Genauso präsentieren wir uns Ihnen auf der Hessischen Landwirtschaftsmesse HeLa in Alsfeld. Dort stellen wir Ihnen vom 22.02-24.02.19 in Halle 4, Stand 12, gerne unser Produktsortiment im Bereich Düngemittel und Stalleinstreu sowie dessen Anwendung und Ausbringung vor und beantworten gern alle Ihre Fragen.

Wir freuen uns, wenn Sie sich schon vorab mit unseren kompetenten Fachberatern für die Messetage verabreden, rufen Sie uns einfach an. Natürlich sind wir aber auch weiterhin für alle, die es zu den genannten Terminen nicht schaffen, wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail für alle Fragen rund um unsere Produkte da. Gerne besuchen wir Sie auch zu einem ausführlichen Beratungsgespräch persönlich.

Auf zur HAGRA Hausmesse 2018!

Auf zur HAGRA Hausmesse 2018!

Erstmalig wird die GFR vom 21.11.18- 22.11.18 auf der HAGRA Hausmesse in Marktbergel mit zu den Ausstellern gehören (https://www.hagra.de/aktuelles/news/herbstzeit-gleich-hagrazeit)!
Neben der Vorstellung von Neuheiten im landwirtschaftlichen Bereich werden auch dieses Jahr wieder viele Sonderaktionen und Vorführungen geboten.
Gerne beraten wir Sie vor Ort und stellen unser Produktsortiment im Bereich Düngemittel und Stalleinstreu sowie dessen Anwendung und Ausbringung vor.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

PS: Haben auch Sie eine Hausmesse oder Veranstaltung und möchten uns als Aussteller oder einen Fachvortrag zu Themen wie dem Einsatz von Düngegipsen (siehe hier https://gfr-mbh.com/infothek/#811 ) oder nachhaltiger alternativer Düngemittel (siehe hier https://www.youtube.com/watch?v=SvxGG9C5q-s&feature=youtu.be&hd=1)?

Sprechen Sie uns einfach an. Wir kommen gern!

Multitalent Düngegips

Multitalent Düngegips

„Was, Gips auf den Acker?“ Diese Frage stellten sich sicherlich einige der Teilnehmer auf der gemeinsamen Sitzung der Fachausschüsse Getreide und Agrarförderung des Sächsischen Landesbauernverbandes e. V. am 30.10.2018 in Lommatzsch-Barmenitz. Denn genau dieses Thema behandelte der Leiter unserer Düngemittelabteilung, Herr Dr. Erwin Gerstner, mit seinem Vortrag auf dieser Sitzung. Angefangen mit der Herkunft verschiedener Düngegipse über die vielfältigen Vorzüge beim Einsatz als Dünger und Bodenverbesserer bis hin zu düngemittelrechtlichen Aspekten stellte Herr  Dr. Gerstner den Teilnehmern das wahre Multitalent Düngegips vor.

Dabei beschränkt sich der Einsatz unserer hochwertigen Gipsdünger nicht alleine auf die konventionelle Landwirtschaft. Unsere Naturgipse sind FiBL-gelistet und bestens geeignet für den ökologischen Ackerbau.
Wenn auch Ihr Interesse geweckt ist, sprechen Sie uns an! Unser Düngemittel-Team steht Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

GFR mbH erweitert das Produktsortiment – Kalisalz

GFR mbH erweitert das Produktsortiment – Kalisalz

Ab sofort können wir unseren Landwirtskunden einen mineralischen Kali-Dünger zu besonders  günstigen Konditionen anbieten.

Kalisalz ist ein angereichertes Kalirohsalz, welches aus Natrium- und Kaliumchlorid besteht und  verstärkt als Grund- oder Grünlanddünger eingesetzt wird. Kalisalz ist fein kristallin und wird lose im Kipper-LKW, bei einer Mindestabnahmemenge von ca. 25 t, angeliefert. Dieser Kalidünger kann in allen kalibedürftigen und dabei chloridunempfindlichen Kulturen verwendet werden. Aufgrund seines zusätzlichen Natriumanteils bietet sich Kalisalz insbesondere als Grünlanddünger an. Wir liefern die Ware bundesweit und mit sehr kurzem Vorlauf aus. Sprechen Sie uns bald auf diese interessante Kali-Alternative an!

Gern beraten wir Sie persönlich zu Anwendung und Ausbringung oder schicken Ihnen Informationsmaterial und Proben für Sie selbst oder Ihre Kunden zu.

Blickpunkt Rind 2018

Blickpunkt Rind 2018

Die GFR mbH wird am 18.10.2018 erstmals als Aussteller bei der Veranstaltung „24. Blickpunkt Rind“ dabei sein. Diese Fachausstellung findet in der Brandenburghalle in Schönwalde/Glien statt und umfasst neben Jungzüchter-Vorführwettbewerben auch eine Demonstrationsklasse des Deutschen Schwarzbunten Niederungsrinds sowie den Wettbewerb und die Wahl der „Miss Blickpunkt Rind 2018“.

Wir werden unsere geprüfte GFR-Stalleinstreuserie für ein positives Stallklima und hohe Feuchtigkeitsbindung vorstellen, Sie aber auch gerne ausführlich über unsere Düngemittel informieren– wir freuen uns auf Ihren Besuch.

GFR und EnBW setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort

GFR und EnBW setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Erneut konnte sich die GFR bei der europaweiten Ausschreibung der Verwertung des Entschwefelungsproduktes des EnBW Kraftwerks Stuttgart-Münster gegen zahlreiche Mitbewerber behaupten. Neben dem Preis waren auch Umweltverträglichkeit und Entsorgungssicherheit wichtige Schwerpunkte in den Ausschreibungsbedingungen der EnBW. „Das war für uns ein optimales Ausschreibungsumfeld. Unsere Planungen sehen immer einen maximalen Mehrwert für die Umwelt und den Kunden vor“, erläutert GFR Geschäftsführer Manuel Sakowski das siegreiche GFR Konzept, dass auf dem Zusammenspiel verschiedener Verwertungswege aufgebaut ist. So ist gewährleistet, dass das Entschwefelungsprodukt – chemisch gesehen eine Mischung aus Schwefel-Calciumverbindungen und Kalk –  immer und vollständig eine sinnvolle und umweltfreundliche Verwendung findet und nicht einfach beseitigt werden muss, unabhängig davon wann wieviel anfällt. „Erstmalig haben wir EnBW 2004 mit diesem Konzept überzeugt und es seit dem kontinuierlich verfeinert – und dies offensichtlich sehr erfolgreich und im Sinne unseres Kunden“, freut sich Manuel Sakowski über das erneute Vertrauen der EnBW.

Granugips® für den Weinbau

Granugips® für den Weinbau

„Der Boden ist die Seele der Weinrebe“. Schon der bekannte Geologe und Weinbuch-Autor James E. Wilson wusste um den Einfluss des Bodens und trifft es mit dieser Aussage in seinem Buch „Terroir- Schlüssel zum Wein“ auf den Punkt.
Die GFR mbH entwickelt ständig neue Düngemittel sowie Produkte zur Bodenverbesserung. Eine Spezialität ist das granulierte Spitzenprodukt GranuGips®, das zunehmend auch in Sonderkulturen und im Weinbau Anwendung findet. GranuGips® ist ein auch im ökologischen Landbau zugelassenes Naturprodukt auf Basis von Naturgips (Calciumsulfat) und hat einen Gehalt von 20% Schwefel und 28% Calcium. Der Schwefel liegt in Sulfat-Form vor, ist wasserlöslich und sofort pflanzenverfügbar. Dennoch ist er weit weniger auswaschungsgefährdet als viele andere Schwefeldünger. Schwefel erfüllt vielfältige Funktionen im Stoffwechsel der Kulturpflanzen und trägt damit zu hoher Ertragsbildung und hervorragenden Qualitätseigenschaften bei. Gleichzeitig mit Sulfatschwefel versorgt GranuGips® den Boden mit hochwertigem, wasserlöslichen Calcium. Calcium fördert in entscheidendem Maße die Ausflockung der tonigen Bestandteile im Boden und trägt damit zu einer signifikanten Verbesserung der gesamten Bodenstruktur bei. Damit wird Bodenverkrustungen und Bodenverdichtungen vorgebeugt. GranuGips® ist pH-neutral und verändert somit nicht den pH-Wert des Bodens. Als Granulat ist GranuGips® problemlos mit allen bekannten Standard-Düngerstreuern ausbringbar.

GranuGips® – granulierter Gips-Dünger – Einsatz in Sonderkulturen

GranuGips® – granulierter Gips-Dünger – Einsatz in Sonderkulturen

Unser granuliertes Spitzenprodukt, der GranuGips®, findet zurzeit verstärkt seinen Weg in die Sonderkulturen. Als reine Calcium- und Sulfatquelle und ohne pH-Wert verändernde Eigenschaften, ist dieser Dünger in einigen landwirtschaftlichen Bereichen unentbehrlich und zudem alternativlos. Neben Spargel- und Hopfenbau wird GranuGips® auch im Weinbau eingesetzt. Die ausflockenden Eigenschaften der Ca-Ionen führen zu einer deutlichen Verbesserung der Bodenstruktur, des Wurzelwachstums der Pflanzen sowie der Wasser- und Luftversorgung. GranuGips® in Big Bag ist über einen längeren Zeitraum lagerfähig und lässt sich problemlos mit allen bekannten Standard-Düngerstreuern ausbringen.

https://www.youtube.com/watch?v=E7at7J5PT5M

NP+S (14/23/10) – der ultimative Mais-Dünger – Kampagne 2018

NP+S (14/23/10) – der ultimative Mais-Dünger – Kampagne 2018

Auch in diesem Frühjahr werden wir unseren beliebten NP-Dünger mit Schwefel produzieren. Im Auftrag unserer Kunden wird dieser hochfeine Mehrnährstoffdünger entstaubt, angefeuchtet und als erdfeuchtes Material bereitgestellt. Beziehen Sie dieses innovative Produkt direkt an unserem Standort in 97346 Iphofen. Gerne übernehmen wir auch die bundesweite Auslieferung mittels Kipper-LKW für Sie.

Die Produktion erfolgt in den Kampagne-Monaten März und April. Sichern Sie sich für diesen Zeitraum Ihre Bedarfsmenge an diesem hochwertigen Dünger. Der Phosphatanteil des Düngers ist vollständig wasserlöslich und steht der Pflanze, bei entsprechender Witterung, sofort zur Verfügung. Zur Ausbringung des Materials haben sich Großflächenstreuer mit Kratzer-Kette bewährt. Vorab senden wir Ihnen bei Interesse ein Sichtmuster und den aktuellen Tagespreis unseres Produktes zu.

Unser Düngemittel-Team steht Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

RBW-Schau 2018

RBW-Schau 2018

Die GFR mbH war dieses Jahr erstmalig bei der RBW-Schau in Ilshofen als Aussteller mit dabei. Neben der Wahl der Grand Champions 2018 stand dabei alles rund um die erfolgreiche und gesunde Rinderzucht im Vordergrund – wie auch die geprüfte GFR-Stalleinstreuserie für ein positives Stallklima und hohe Feuchtigkeitsbindung.

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern und allen Interessierten für die netten Gespräche und interessanten Themen der vergangenen zwei Tage! Wir hoffen Sie auch bei der nächsten Schau 2020 wieder mit unseren innovativen Produkten für die konventionelle als auch ökologische Landwirtschaft begeistern und beraten zu können.

Innovative Düngemittel – Herkunft und Anwendung

Innovative Düngemittel – Herkunft und Anwendung

Innovative Düngemittel – Herkunft und Anwendung. So lautete der Titel des Vortrages, den Dr. Erwin Gerstner bei der Versammlung der Ortsobmänner des Bayerischen Bauernverbandes im Landkreis Kitzingen am 06.12.2017 in Kleinlangheim hielt.

An ausgewählten Beispielen stellte Dr. Gerstner den Ortsobmännern vor, dass hochwirksame und gut pflanzenverfügbare Düngemittel nicht nur durch weltweiten Abbau oder durch Herstellung in Düngemittelfabriken, sondern auch aus industriellen Nebenprodukten gewonnen werden können. Dies schont sowohl die natürlichen Ressourcen als auch den Geldbeutel der Landwirte.

Neben aktuellen Themen wie der Rückgewinnung von Phosphat aus Klärschlamm ging Dr. Gerstner auch auf Düngemittel ein, die schon seit Langem als Nebenprodukte anfallen und sich als Düngemittel in der Landwirtschaft bewährt haben. Besonders interessant für die Landwirte war beispielsweise, dass Schwefelsaures Ammoniak, welches z. B. als Nebenprodukt in Kokereien anfällt, schon im 19. Jahrhundert in Deutschland als Düngemittel genutzt wurde und nach und nach den teuren Chilesalpeter ersetzte.

Gerne bieten wir auch Ihnen Vorträge oder Fortbildungen an – kontaktieren Sie uns einfach.

Steigende Phosphatpreise – GFR hat die Lösung

Steigende Phosphatpreise – GFR hat die Lösung

Bedingt durch eine Preisexplosion beim Schwefel, der für den Aufschluss von Rohphosphaten benötigt wird, werden die Preise für die Standard-Phosphatdünger in den kommenden Wochen voraussichtlich kräftig steigen (Bickert, DLG Mitteilungen 12/2017).

Gegen diesen Trend hat die GFR eine Lösung im Programm: Unsere NP-Lösung mit 6 % Ammonium-N und 19 % P2O5. Dieser Flüssigdünger verfügt über einen neutralen pH-Wert, ist spritzfähig und kann bundesweit bezogen werden. Seinen Einsatz findet das Produkt in allen P-bedürftigen Kulturen. Dieses Produkt ist nur über die GFR und seine Partner verfügbar und kann ganzjährig zu sehr günstigen Preisen bezogen werden. Die Anlieferung erfolgt mit erfahrenen Düngemittel-Speditionen, in ganzen Tankzügen mit 20-21 m³ Volumen.

Aktuelle Preise und Verfügbarkeiten teilt Ihnen unser Düngemittel-Team gerne mit.

Veröffentlichungen

5 gute Gründe für den Einsatz von Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP)

5 gute Gründe für den Einsatz von Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP)

MAP, unser innovativer NP-Dünger, wird durch Fällung von Magnesium-Ammonium-Phosphat aus Klärschlamm hergestellt. MAP ist ein gemäß EU-Düngemittelverordnung zugelassener, kristalliner und hygienisch einwandfreier mineralischer Mehrnährstoffdünger.
Neben der Rückgewinnung von wertvollen Pflanzennährstoffen spricht eine Reihe von guten Gründen für den Einsatz von MAP.

1. Phosphatlöslichkeit
MAP enthält nahezu ausschließlich neutral-ammoncitratlösliches Phosphat. Diese Phosphatform gilt als voll aufgeschlossen

2. Pflanzenverfügbarkeit
Wissenschaftliche Studien führender Hochschulinstitute belegen die sehr gute Phosphatverfügbarkeit von MAP. So wurde bei vergleichenden Gefäßversuchen an der Universität Göttingen festgestellt, dass die P-Düngewirkung von MAP derjenigen von wasserlöslichem Tripelsuperphosphat (TSP) entspricht. Aufgrund der hohen und sicheren P-Aufnahme wird MAP als eindeutig empfehlenswertes Phosphatdüngemittel gewertet.

3. Stickstoff und Magnesium
MAP enthält neben Phosphat Stickstoff und Magnesium in relevanten Konzentrationen. Auch diese wichtigen Nährstoffe stehen den Pflanzen uneingeschränkt zur Verfügung.

4. Schwermetallgehalt
Phosphatdüngemittel weisen herkunftsbedingt teilweise sehr hohe Gehalte an Schwermetallen, insbesondere an besonders bedenklichen Cadmium- und Uranverbindungen, auf. Dagegen finden sich Schwermetalle in MAP aufgrund seiner Entstehung als Fällungsprodukt gelöster Phosphate nur in Spuren. So enthalten als Düngemittel zugelassene weicherdige Rohphosphate bezogen auf den P-Gehalt teilweise weit mehr als hundertfach höhere Konzentrationen an Cadmium und Uran als MAP.

5. Preis
MAP ist ein hochwertiger und dabei überraschend preisgünstiger Mehrnährstoffdünger.

Clever entsorgt

Clever entsorgt

Erschienen in der Mainpost, Jahrg. 73/Nr. 213, Autorin Pat Christ.

Es gibt kein Firmenschild, das weithin sichtbar prangen würde. Das Würzburger Unternehmen GfR, Mitglied im „Umweltpakt Bayern“, hat seinen Hauptsitz in der Schweinfurter Straße etwas versteckt hinter einer Bäckerei und schräg gegenüber eines Discounters. Bei GfR wird darüber nachgedacht, wie aus dem, was in der Industrie übrig bleibt, innovative Produkte für die Landwirtschaft, allem voran Dünger, hergestellt werden kann. Dabei liegt der Fokus seit zehn Jahren verstärkt auf dem Ökolandbau. Ausgesprochen heißt das Kürzel „Gesellschaft für die Aufbereitung und Verwertung von Reststoffen“. Gegründet wurde der Betrieb Mitte der 1980er Jahre von der Knauf Gips KG aus Iphofen (Lkr. Kitzingen) und der ehemaligen Würzburger Firma Noell. Knauf ist heute noch immer zu 50 Prozent als Gesellschafter an dem Unternehmen beteiligt. Mit der GP Papenburg Entsorgungs-GmbH aus Salzgitter gewann die GfR einen zweiten Gesellschafter. Die GfR bietet Düngemittel an, die Pflanzen mit Stickstoff und Schwefel versorgen. Zu den Spezialitäten zählt ein Schwefel-Calcium-Dünger, der sich vor allem zur Düngung von versauerten, schwefelarmen Böden eignet. Zwischen 60 000 und 70 000 Tonnen Düngemittel, darunter mehrere patentierte Produkte, werden von der GfR vertrieben. Die Kunden sitzen in ganz Europa. Der Umsatz liegt nach Firmenangaben bei mehreren Millionen Euro im Jahr.

Zu wenig Schwefel im Boden
Seit 30 Jahren befasst sich das 25-köpfige GfR-Team inzwischen mit der Frage, wie Reststoffe landwirtschaftlich verwertet werden können. Das Thema wurde Mitte der 1980er Jahre aus zwei Gründen aktuell: Großfeuerungsanlagen wie Kohlekraftwerke mussten von Gesetzes wegen eine Rauchgasentschwefelung einbauen, um den Schwefeldioxidgehalt in der Luft zu senken. Dadurch wurden Reaktionsabfälle erzeugt, die es zu entsorgen galt. Die neue „Großfeuerungsanlagenverordnung“ trug außerdem dazu bei, dass der Schwefelgehalt in Luft und Boden abnahm. „Plötzlich fehlte den Pflanzen Schwefel“, erklärt GfR-Prokurist Erwin Gerstner. Kurz ein Blick zurück in die Geschichte: Robert Hasenclever aus Aachen, seines Zeichens Sodafabrikant, erfand im Jahr 1879 ein Verfahren zur Rauchgasentschwefelung, um den Ausstoß schädlicher Abgase zu reduzieren. Heute gibt es mehr als hundert Verfahren, Schwefelverbindungen aus den Abgasen von Kraftwerken wie Müllverbrennungsanlagen zu entfernen. In Japan, den USA und in Deutschland wurden Varianten entwickelt, die als Endprodukt Gips oder Ammoniumsulfat liefern. Seit 1974 ist die Rauchgasentschwefelung in Deutschland für neue Steinkohlekraftwerke vorgeschrieben. 1983 trat zusätzlich die Großfeuerungsanlagenverordnung in Kraft. Die fordert von den rund 600 deutschen Großfeuerungsanlagen eine Nachrüstung mit Rauchgasentschwefelung oder, alternativ, die Stilllegung. Befanden sich früher im Durchschnitt noch rund 70 Kilogramm Schwefel in einem Hektar Boden, sind es heute, wegen der Rauchgasentschwefelung, nur noch rund zehn Kilo. Das ist zu wenig für Pflanzen, die für ihren Chlorophyllhaushalt, die Eiweißbildung sowie zur Bildung von Vitaminen und wachstumsfördernden Enzyme dringend auf Schwefel angewiesen sind. Ansonsten sind Mangelerscheinungen programmiert. Dies betrifft vor allem Raps. Hat der nicht genug Schwefel, können sich die Blätter rotviolett verfärben und löffelartig verformen, die Blüten sind weiß, die Schoten aufgedunsen. Getreide weist ein blassgrünes Aufhellen der jüngeren Blätter auf. Bei Rüben können die jüngeren Blätter vergilben.

Gipsapostel aus Hohenlohe
Kulturpflanzen wie Getreide, Kartoffeln, Mais oder Zuckerrüben müssen, bevor die Vegetation beginnt, deshalb in vielen Regionen mit Schwefel gedüngt werden. Weil Schwefel im Boden inzwischen Mangelware ist, hat sich der Absatz schwefelhaltiger Dünger in den vergangenen 20 Jahren verdreifacht. Über die Produkte, die GfR vertreibt, wird Calciumsulfat und damit Gips als Schwefeldünger auf die Felder ausgebracht. Konventionelle Landwirte bevorzugen GfR-Düngemittel, die auf REA-Gips basieren. Mit diesem Fachwort werden Gipse bezeichnet, die aus den Abgasen von Rauchgasentschwefelungsanlagen (REA) gewonnen werden. Daneben entwickelte GfR Naturgipsdünger speziell für den Ökolandbau. Gips auf die Felder zu bringen, sagt Erwin Gerstner, sei zunächst ein ungewöhnlicher Gedanke. Dabei ist die Methode der Gipsdüngung schon lange bekannt. Der Hohenloher Pfarrer Johann Friedrich Mayer reformierte als „Gipsapostel“ bereits im 18. Jahrhundert die Landwirtschaft. 1768 berichtete er in seinem Büchlein „Lehre vomGyps als einem vorzueglich guten Dung zu allen Erd-Gewaechsen auf Aeckern und Wiesen, Hopfen- und Weinbergen“ von den Erfolgen der Gipsdüngung. Auch im Ökolandbau ist Naturgips zugelassen. Mehrere Strategien, wie man mineralische Schwefelverbindungen zuführen kann, stehen zur Auswahl. Schwefel in Form von Kaliumsulfat, Kieserit oder Bittersalz ist direkt pflanzenverfügbar. Kieserit und Bittersalz enthalten allerdings einen vergleichsweise hohen Magnesiumanteil, weshalb sie sich nicht überall gut eignen. Alternativ kann Naturgips als ebenfalls schnell pflanzenverfügbares Schwefeldüngemittel eingesetzt werden. Im Ökolandbau wird Naturgipsdünger vor allem für Leguminosen wie Erbsen, Ackerbohnen, Klee, Wicken oder Lupinen verwendet, denn diese Pflanzen haben einen hohen Bedarf an Schwefel. Leguminosen wiederum spielen im ökologischen Ackerbau eine große Rolle, was mit der Fruchtfolge zu tun hat. Um den Boden nicht auszulaugen, müssen Biobauern streng darauf achten, welche Nutzpflanzenarten sie in welchem zeitlichen Abstand anbauen. Bodendüngung mit Chemie ist ja tabu. Leguminosen vermehren den Humus im Boden und binden Stickstoff. Dabei können sie durch Naturgips unterstützt werden. 2010 und 2011 untersuchte die Justus-Liebig-Universität Gießen, inwieweit sich eine verbesserte Schwefelversorgung, unter anderem durch Naturgips, auf das Wachstum vonLeguminosen auswirkt. Die Ergebnisse waren positiv.

Naturgips für Ökobauern
GfR bietet derzeit zwei Naturgipse für den Ökolandbau an. Einer der Naturgipse wird als loses Feinkorn vertrieben. Da dies nicht immer so gut auszustreuen ist, entwickelte das Unternehmen ein granuliertes Produkt, das unter dem Namen „GranuGips“ vermarktet wird. „Mit dem Granu-Gips sind wir in Deutschland so ziemlich einzigartig“, so Gerstner. Beide Produkte sind für den ökologischen Landbau gemäß EU-Ökoverordnung zugelassen. „Außerdem sind sie FiBL-gelistet“, so Agrarexperte Oliver Lohrengel von der GfR. Hinter der Abkürzung FiBL steckt das Forschungsinstitut für biologischen Landbau im schweizerischen Frick. Es veröffentlicht jedes Jahr eine Betriebsmittelliste für Ökobauern. Darin sind beide Würzburger Produkte enthalten. Auch Demeter-Landwirte greifen auf den GranuGips der GfR zurück. Egal ob Öko-Landbau oder konventionelle Landwirtschaft: Übergreifendes Ziel der GfR ist es, Stoffkreisläufe zu schließen, indem Nebenprodukte aus industrieller Produktion aufbereitet und verwertet werden.

Feuerlöschpulver aufbereitet
Dabei wird laut Lohrengel streng darauf geachtet, dass die Produkte, die bei der Verwertung entstehen, hochwertig und absolut unbedenklich sind. Besteht keine Chance, einen Reststoff zu einem Qualitätsprodukt aufzubereiten, lässt das GfRTeam besser die Finger davon: „Es kommt durchaus vor, dass wir Material ablehnen.“ Gleichzeitig wird auch sehr ungewöhnliches Material verwendet. So konnte sich die GfR inzwischen mehrere Verfahren zur Aufbereitung vonungewöhnlichen Reststoffen patentieren lassen. Auch gelang es immer wieder, ganz neue Düngemittel in die Düngemittelverordnung aufnehmen zu lassen. Seit 2004 zum Beispiel ist ein Verfahren zur Aufbereitung von Feuerlöschpulvern patentiert. Immer dann, wenn ABC-Feuerlöscher entsorgt werden müssen, fällt dieses Pulver an, erläutert Gerstner. Es setzt sich aus Monoammoniumphosphat und Ammoniumsulfat zusammen. Mit diesen Komponenten eignet sich das Pulver dem Chemiker zufolge grundsätzlich als Düngemittel. Gerstner erfand ein Verfahren, um Feuerlöschpulver so aufzubereiten, dass es tatsächlich als Dünger verwendet werden kann.

10 gute Gründe für den Einsatz von Calciumsulfat

10 gute Gründe für den Einsatz von Calciumsulfat

1. Leicht pflanzenverfügbare Schwefelquelle
Die natürliche Schwefelversorgung ist auf den allermeisten Standorten nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken. Calciumsulfat enthält Sulfat, eine in der Natur weitverbreitete Bindungsform des Schwefels, die gut wasserlöslich und damit leicht pflanzenverfügbar ist.

2. Schwefel mit vielfältiger Funktion im pflanzlichen Stoffwechsel
Schwefel fördert durch vielfältige Funktionen im Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel die Ertragsbildung und die Qualitätseigenschaften von Kulturpflanzen. Nicht nur bei stark schwefelbedürftigen Kulturen wie z. B. Raps werden durch eine aus-reichende Schwefelversorgung eine hohe Fruchtqualität und sehr gute Ernteerträge gewährleistet. Auch beispielsweise bei Getreide ist ein Zusammenhang zwischen guter Back- und Futterqualität und ausreichender Schwefelversorgung wissenschaftlich nachgewiesen.

3. Verbesserte Stickstoffausnutzung
Schwefel verbessert die Stickstoffausnutzung, da die Umwandlung von aufgenommenem Nitrat in Amide bzw. Aminosäuren in der Pflanze von schwefelhaltigen Enzymen gesteuert wird. Schwefelmangel kann zu drastischen ökonomischen Einbußen und ökologischen Belastungen führen, da bei Schwefelmangel ein Teil der gedüngten Stickstoffmenge nicht von den Pflanzen aufgenommen wird.

4. Keine Versauerung der Böden
Im Gegensatz zu vielen anderen Schwefeldüngern wirkt Calciumsulfat nicht bodenversauernd. Eine Ausgleichsdüngung mit Kalk ist daher nicht notwendig.

5. Vorteile gegenüber Elementarschwefel
Zahlreiche wissenschaftliche Studien führender Versuchs- und Forschungsanstalten zeigen, dass eine Bodendüngung mit Sulfatschwefel zur Deckung des Schwefelbedarfes pflanzenbaulich unbedingt erforderlich und auch ökonomisch höchst sinnvoll ist. Eine Blattdüngung mit zum Beispiel Elementarschwefel ist bestenfalls ergänzend zur Behebung von akuten Mangelzuständen anzuraten und nur mit extrem feinkörnigem Schwefel (Netzschwefel) sinnvoll. Sulfatschwefel ist sofort pflanzenverfügbar. Elementarschwefel muss erst in Sulfatschwefel umgewandelt werden, um der Pflanze voll zur Verfügung zu stehen.

6. Verbesserung der Bodenbeschaffenheit
Calciumsulfat liefert Calcium zum Ausflocken toniger Bestandteile im Boden. Dies führt zu einer signifikanten Verbesserung der gesamten Bodenstruktur und verbessert somit das Wurzelwachstum sowie die Luft- und Wasserversorgung.

7. Verhinderung der Bodenverkrustung und der Bodenverdichtung
Calciumsulfat kann die Bodenverkrustung auf Bodenoberflächen, die zum Beispiel durch Starkregenfälle auf instabilen Böden hervorgerufen wird, sowie die Bodenverdichtung bei vielen Bodenarten reduzieren. Dies ist unter anderem wichtig für ein stärkeres und schnelleres Samenwachstum.

8. Verbesserung der Wasseraufnahme
Calciumsulfat verbessert die Wasseraufnahmefähigkeit sowie das Wasserspeichervermögen der Böden. Dies führt zu einer tieferen Durchwurzelung und zur verbesserten Ausnutzung der Wasseraufnahme. Gerade in Trockenperioden ist dies extrem wichtig.

9. Bindung organischer Bestandteile an Ton
Calcium fördert die Bindung organischer Bestandteile an Tonböden. Die Stabilität der Bodenmatrix wird erhöht. Der Einsatz von Calciumsulfat empfiehlt sich daher besonders bei Düngung mit Gülle, Festmist, Kompost oder Gärresten.

10. Neutraler pH-Wert
Im Gegensatz zu Kalken, die den Böden ebenfalls Calcium zuführen, aber gleichzeitig den pH-Wert erhöhen, ist Calciumsulfat pH-neutral. Daher eignet sich Calciumsulfat als Calciumlieferant hervorragend bei Böden und Kulturen mit keinem oder nur geringem Kalkbedarf.